Nude Nuns With Big Guns

Mit seinem zweiten Film Nude Nuns with Big Guns gelingt Joseph Guzmann endlich der ganz große Coup. Nicht nur das Casting ist oskarverdächtig auch die Story besticht durch Gefühlskälte, Banalität und Vorhersehbarkeit. Ganz anders als in Run Bitch Run! findet Guzmann, in diesem denkwürdigen Meisterwerk, das richtige Verhältnis zwischen rape and revenge.

Sister Sarah arbeitet für die katholische-unten-ohne-weises-Pulver-Mafia-Kirche. Bei einer Drogenübergabe versucht eine Mitschwester ein Päckchen zu sneaken. Natürlich bleibt das nicht unbemerkt. Resultat: Alle tot und Rape Rape für Schwester Sarah. Als Glaubensschwester sexuell versklavt und heroinabhängig gemacht fristet sie ihr Dasein, bis ihr mit Hilfe eines Karate-Kit-Yoda die Flucht gelingt und der Hauptfilm beginnen kann. Einladend viele Frau/Frau-Szenen, sinnlose Gewallt und bravourös besetzte Nebenrollen [man denke nur an Bill Oberst Jr. als Brother John, der durch seinen sensible Auftritt als prügelnder Freier mit religiös-fanatischem Hintergrund den Rape-Part erst richtig lebendig macht] machen den Film zu einem wahren Highlight und unvergesslichen Entertainmenterlebnis.

Noch viel wichtiger aber für die grandiose Bewertung seitens des CRAP-MAGAZINEs ist der filmische Subtext. Hinter der ernsten Fassade einer von Männern dominierten Welt, steht ein hochgradig feministisches und emanzipatorisches Sujet und Lehrstück weiblicher Ausdauer und Härte. Das Finale ist hierfür noch einmal ein unschlagbarer Beweis.

Dieser Film wird vielleicht von der Welt verpönt – wir aber lieben ihn. Danke Joseph!
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