Was soll der Scheiß überhaupt?

Die Geschichte des Crap-Magazines

An einem verträumten Abend, die Sonne war gerade untergegangen und der Mond streichelte mit seinen kalten Strahlen die nackten Berge, durchfuhr es mich wie ein Blitz. Fragen krochen aus den Windungen des Unterbewusstseins in den vorderen Teil meines Gehirns und artikulierten sich in zähen, langen Fäden:

Warum machst du nicht ein Magazine [sprich: [mægəˈziːn]], eines dass sich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben kümmert? Ein Magazine, für und vor allem von einer desillusionierten Generation, die einzig den Witz und die Ironie zur Waffe hat? Ein Magazine, das zu dem ganzen medialen Bullshit endlich etwas Reales, Liebevolles und vor allem Selbstgemachtes hinzufügt? Ein Magazine, das DU gerne lesen würdest? Ein Magazine, das DICH zum Lachen und auch zum Weinen bringen kann? Ein Magazine, das nicht nur online lesbar ist, nein, ein Richtiges, ein Printmagazine? Ein Magazine, das in der ganzen Stadt / in der ganzen Welt / im ganzen Universum verteilt wird – so in Tüten verpackt und so voll underground, man? Ein Magazine, dass so gut ist, dass DU es gerne auf dem Klo ließt und bei dem dann alles leichter wird?

Eine Idee war geboren. Eine Idee, ansteckend wie Fußpilz – was sich herausstellen sollte.

Menschen begeisterten sich für das Projekt und während einer konspirativen Sitzung fiel, wie von Gotteshand geleitet, ein Name, ein magischer Name: CRAP-MAGAZINE

Nach schweißtreibender Arbeit und nur dank wahnsinnigem Engagement der CRAP-Gemeinde sowie dem Einsatz von vom Munde abgesparten, privaten Vermögens wurde am 1. April 2011 die erste Hard-Copy-Print-Ausgabe (click here to order) des CRAP-MAGAZINEs, vom Propheten selbst, in der ersten TRAM-Bahn liegen gelassen. Ein denkwürdiger Tag.

Der Rest ist Geschichte.